Notebook auf Reisen - ein Abenteuer?

Tuesday, March 31. 2009

Sie wollen Ihr Notebook mit nach Russland nehmen? Wird´s Probleme geben? - Kommt drauf an, welche Sicherheitsvorkehrungen Sie treffen. Aber nicht nur.

Beabsichtigen Sie nur eine stramme Geschäftsreise und haben Ihr Notebook währenddessen ständig bei sich? Sie glauben, das reicht zur Gefahrenminimierung? Sie werden damit also nichts vor Ihren Geschäftspartnern präsentieren? Das ginge ja auch auf einer mitgebrachten DVD auf deren Notebook. Lieber noch mal abwägen zwischen Komfort und möglichen Verlusten.


Wenn Sie nicht bloggen oder (als Journalist/in) schreiben müssen, nehmen Sie sich lieber nur einen USB-Stick mit den nötigen Daten mit, oder DVDs/CDs. Spart Ballast (Komfortgewinn) und bewahrt Sie vor Verlust des Geräts und Ihrer Daten. Wirtschaftsspionage ist sehr verbreitet. Kürzlich fand ich dazu in der Fachzeitschrift BizTravel einen Artikel. Sie sollten davon ausgehen, dass Ihr Notebook in Ihrem Hotel nicht sicher ist. Auch bei großen Reiseveranstaltern können FSB-Leute mitarbeiten. Und die könnten ja wissen, wo Sie untergebracht sind. Während meiner letzten Reise nach Südrussland hatte ich meine gesammelten Informationen auf einem Diktiergerät und einem Notizbuch aus Papier gespeichert, eines, das man in der Jackentasche bei sich führen kann. Weniger wegen des FSBs. Auch so habe ich Angst um mein Notebook, siehe unten. Ich hatte schon meine bösen Erfahrungen mit einem Festplattencrash in Kasan. Mein Notebook hat manche Abenteuer auf einer Russlandreise hinter sich.

Na gut! Sie nehmen´s also mit. Was den russischen Zoll betrifft, so gibt es von daher keine Restriktionen: Sie dürfen Ihr Notebook zum privaten Gebrauch nach Russland einführen. Aber der Zoll darf auf Ihrem Notebook bei Ihrer Einreise die Software inspizieren. Es sind schon Geräte konfisziert worden wegen bestimmter Daten auf der Festplatte oder wegen Container, die von Software verschlüsselt worden ist. Manche Programme verschlüsseln ja standardmäßig die Benutzerdaten.

- Für den Fall, dass Ihr Notebook Probleme macht, wenn Sie dann in Russland unterwegs sind, ist es gut, schon die Information parat zu haben, wo Sie Ihre Vertragswerkstatt finden (, wenn Sie nicht gleich ein Businesscenter in Ihrem Hotel haben, wo sie, falls das passiert, immer noch im Web nachsuchen können). Schauen Sie mal vorher in Ihr Garantieheft, vielleicht nehmen Sie Kopien daraus mit den Adressen der Hersteller-Partner mit. So sind Sie ein Stück unabhängiger von Hilfe, wenn Sie russisch nicht beherrschen und Sie sparen dann kostbare Zeit.

Wenn es schon defekt ist und Sie noch einige Zeit in der Stadt bleiben, kann es besser sein, sich gleich hier um die Reparatur zu kümmern, um es viel schneller repariert zurück zu bekommen - und wahrscheinlich auch kostengünstiger als in Deutschland.

Brauchen Sie doch Ihr Laptop, dann bitte auch an folgendes denken:

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TryeCrypt 5.1 mit wesentlichen Verbesserungen erschienen

Wednesday, March 12. 2008

Vorgestern wurde eine überarbeitete Version der 5er-Reihe veröffentlicht (http://www.truecrypt.org/docs/?s=version-history). In der Dokumentation zu den Neuerungen wird ausgeführt, dass der Bootloader in der Version 5.0. in einigen Fällen von bestimmten Programmen zur Aktivierung von "Third-Party-Software" zerstört werden kann/konnte, die Daten in den Bereich des ersten Zylinders auf der Festplatte schreibt. Dann müsse der davon betroffene Benutzer die von TrueCrypt erstellte Rettungs-CD benutzen, um den beschädigten Boot Loader zu reparieren.

Dieses Problem sollte nun in der neuen Version nicht mehr auftreten, denn der vom Bootloader belegte Speicherplatz konnte von 42 Kbyte auf 27 kbyte reduziert werden, weil er jetzt komprimiert abgelegt wird. Voraussetzung zur Lösung des Problems sei aber, dass man einen nicht-kaskadierenden Verschlüsselungs-Algorithmus wie AES, Serpent oder Twofish verwendet.

Ad hoc stelle ich mir die Frage, wie groß der erste Zylinder auf der Festplatte ist, also wieviel Speicherplatz solch eine Aktivierungssoftware in den festgestellten Fällen maximal belegt (überschrieben) hat. Ich bin mir nicht sicher, dass hierin die Ursache meines Problems liegt, weil mein Problem ja schon auftrat, ohne dass ich noch andere Software installierte oder aktivierte. - Es sei denn bei jedem Booten schreibt so ein Aktivierungsprogramm Daten in jenen ersten Zylinder.

Was ich an der Beschreibung noch nicht ganz verstanden habe, ist die Erläuterung, dass ein Backup vom komprimierten Bootloader automatisch in den ersten Zylinder gelegt wird. Nach der Beschreibung des Problems soll, so habe ich das verstanden, dort doch schon der Bootloader selbst liegen. Die Aktivierungssoftware soll nicht das Backup des Bootloader dort überschrieben haben, sondern das Original. Das Backup müsste doch woanders liegen als das Original.

Auch aus der Übersetzung der englischen Originaldokumentation auf http://www.truecrypt.org/docs/?s=version-history in dem gestrigen Heise-Artikel http://www.heise.de/newsticker/meldung/104850 werde ich nicht schlauer.

Naja, wie dem auch sei: Manchmal lösen sich Probleme allein durch Zuwarten. Ich hoffe, dass sich mit den Verbesserungen auch mein Problem auflöst und ich bin ermutigt, demnächst noch mal einen Versuch zu unternehmen, die Festplatte mit Version 5.1. zu verschlüsseln. Weitere genannte Verbesserungen sind eine erhebliche Beschleunigung der Ver- und Entschlüsselung mit AES, ein schnelleres Booten der Festplatte, wenn sie verschlüsselt ist. Und in einem separaten Absatz heißt es (laut Heise): Auf einigen Systemen hat das BIOS zuviel Speicher reserviert, sodass dort die Verschlüsselung von Systemlaufwerken und Partitionen nicht möglich war. - Aha, könnte auch Ursache meines Problems gewesen sein, denke ich. Aber (auch?) dieses Problem soll durch die Komprimierung des Bootloaders (siehe oben) nun erledigt sein.

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