Spider von mail.ru durchwühlen mein Blog

Wednesday, May 5. 2010

Das ist ja unerhört! Seitdem ich vorhin mein Posting veröffentlichte, wird mein Blog von mail.ru-Robot-Invasoren heimgesucht, schon stundenlang. Das sind jetzt schon über 3.000 Seiten-Aufrufe und damit zirka Drei-Viertel des gesamten Traffics heute. Dieser Robot von mail.ru ist neu hier, glaube ich, mir vorher noch nicht aufgefallen. Am meisten besucht haben mich schon in den letzten Monaten robots vom ebenfalls russischen Yandex. Im Serendipity-Forum klagen über den schon einige und wollen den aussperren. Mit der Zeit tauchen immer neue Robots hier auf, auch aus Amerika.

Da die robots aber nicht von neuen Unternehmen oder Diensten geschickt werden, frage ich mich, warum erst jetzt, nach welchen Kriterien werden die losgeschickt? Vielleicht in Abhängigkeit von dem Alter der Website, ablesbar an der History der Wayback-Maschine? Warum wird mein deutschsprachiges Blog von der russischsprachigen mail.ru stundenlang gescannt? Oder ausgekratzt!? XML-Seiten werden heute von Suchdiensten (z.B. Flugbuchungsportale und Reisebuchungsportale, Preisvergleiche) ausgekratzt (Scraping).

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Berlin: re:publica Nachlese, Teil 2

Tuesday, April 21. 2009

Heute gibt es endlich die Fortsetzung meines Erlebnisberichts von der republica09. Inzwischen habe ich auch ein paar Bilder ausgewählt, bearbeitet und hochgeladen. Über diesen Kongress zu schreiben, war mir schon wichtig, da er mir die Gelegenheit bot, mich darüber auf dem Laufenden zu halten, was die Bloggerszene in Deutschland bewegt, inwieweit die überhaupt Einfluss auf die breite Öffentlichkeit hat, welche gesellschaftlichen Entwicklungen mit der Entwicklung des Internets, der Technik, sich (nicht nur in Deutschland, überhaupt) abzeichnen. Welche technischen Neuerungen es gibt? Auch ist da das Motiv der Integration in diese Welt der Blogger. Wie sind die Macher der erfolgreichen Blogs so drauf? Wie schreibt man interessant, was kommt gut bei den Usern an? Dank dieses Berichts und der Arbeit daran wird das Erlebte sich nicht gar so schnell aus meinem Gedächtnis verflüchtigen.

Weiter geht´s nun im erweiterten Eintrag mit Tag 2 der rp09.

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Berlin: re:publica09 Nachlese, Teil 1

Saturday, April 4. 2009

Gestern (Freitag, 1. April) sah ich das erste zarte Grün an einem Strauch in diesem Frühling. Am Abend, als ich von der Abschlussparty im/am NewThinking Store durch die Tucholsky-Straße zur S-Bahn schlenderte, standen Cliquen vor den Kneipen und Bars, so einige Männer noch in T-Shirts. Erst als ich aus der S-Bahn wieder ausstieg, schlaftrunken vom Absolut-Vodka mit O-Saft, brauchte ich wirklich meine Lederjacke. Hatte ´ne schöne Unterhaltung mit zwei, manchmal drei Leuten. Wieviele mögen da noch vor dem Laden gestanden haben? Hundert? Hundertfünfzig? Oder zweihundert.

Zuerst, gegen halbacht, als ich sitzend und in einer hier herumliegenden Zeitung "wikimedium" eines in Berliner Vereins Wikimedia blätterte und dicke Salzstangen zu meinem erstes Glas nibblete, kam eine schlanke Frau um die Endvierziger mit großglasiger Brille (keine Sonnenbrille, so eine Form wie sie heute fast nur noch Spätaussiedler der älteren Generation tragen :-) und dunkelhaarigem Zopf von draußen auf mich zu in einer bestimmten Weise, als kenne sie mich schon und fragte entschuldigend, was das hier ist. Warum dieser Andrang? Kurz darauf erfuhr ich von ihr, dass sie in der Nähe wohnt und nur mal schnell noch Gemüse im Laden kaufen wollte. So spontan wie sie hier hereinkam, erklärte ich, erfreut darüber, jemanden zur Unterhaltung zu haben, was das hier ist. Sie stellte sich unter den Scheffel, meinte sie sei ein Neandertaler in Sachen Computer und Internet. Weiß kaum, was das ist, bloggen. Ich erklärte es ihr. Erzählte, dass dies der Abschluss einer Veranstaltung ist, die vorgestern begann und 1.400 Gäste zählte, aus mehreren Ländern sogar, von der Vielfalt der Bloggerszene, dem Themenreichtum. Und dass die Inhaber dieses Ladens hier diese große Veranstaltung organisiert haben. Ja, wirklich im Friedrichstadtpalast liefen diese Veranstaltungen! Sie war beeindruckt, meinte aber, sie könne sich solcherart Kommunikation mit Menschen nicht gut vorstellen, bei der man vor dem PC hängt. Ja, sie habe schon Internet, aber benutzt es kaum. Eine Freundin habe ihr mal von Blogs erzählt, und von jemandem, der auch bloggt.

Aber sie war neugierig und ließ sich eine ganze Weile von mir erzählen, konnte aber nicht länger bleiben, denn sie musste ja noch was zu essen kaufen. Ich hatte das Gefühl, sie wollte sich weiter informieren. Sie fragte, wie man mit dem Bloggen anfängt. Ich hätte sie auf die im Museum für Kommunikation in der Leipziger Straße seit 20. März laufende Ausstellung "Vom Tagebuch zum Weblog" hinweisen können, die über 300 Tagebücher und Weblogs umfasst (noch bis 30.08.2009).

Schön, dass ich für die Gastfreundschaft hier ein bisschen was zurückgeben konnte. Und dann sah ich, das erste Glas O-Saft mit Wodka in der Hand, diesen schweizer Programmierer an der Glastüre stehen, gesellte mich zu seinem Gesprächspartner. Man ließ einiges der letzten drei Tage Revue passieren.

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Bloggermethoden - über Stil und Etikette beim Posten

Wednesday, January 7. 2009

Der Wechsel in ein neues Jahr bietet Anlass, über Wünsche, Ziele und notwendige Korrekturen eigener Verhaltensweisen (bzw. die Erfolgschancen dafür) nachzudenken. Ich habe mir auch so meine Gedanken gemacht - über eigene Vorsätze als Blogger. Mit dem nachfolgenden Beitrag über Stil und Etikette des Bloggens komme ich ein wenig aus der Deckung hervor und tauche ein wenig ein in den Teil der Blogosphäre, in dem es schwerpunktmäßig um die GUS-Länder, um die Beziehungen der deutschsprachigen Länder zu ihnen, um Russland-Deutsche, Ukrainisch-Deutsche, Spätaussiedler und Touristen geht. Als Anknüpfungspunkt dient mir eine Debatte in der Szene, die im Frühjahr 2007 ihren Anfang nahm.

Hohe Wellen schlug ein Streit Mitte 2007 zwischen Heribert Schindler (Blog Rossijskaja Federazija) und Jürg Vollmer (Blog Krusenstern), in die sich ein paar weitere Blogger warfen, z.B. eine Gruppe, die anonym unter Admiral Golowko eine Art Krusenstern-Watchblog betreibt. Es gab Solidaritätsbekundungen für die eine oder andere Seite, andere, die sich neutral kritisch äußerten.

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Die kleinen Sorgen mit der Technik

Sunday, November 30. 2008

Ein Freund hat mich auf ein Sicherheitsproblem in einem Serendipity-Plugin aufmerksam gemacht. Ihn wunderte, dass er mit kleinen Tricks alles Mögliche schreiben konnte, das dann auf meiner Seitenleiste erschien, auch blinkenden Text. Ich habe es, nachdem ich das Problem im Serendipity-Forum angesprochen hatte, nun deinstalliert. Es handelt sich um Top Referers (aktuelle Version ist 1.3) für die Seitenleiste.

Auf http://int21.de/cve/CVE-2008-1385-s9y.html wird vor einer Cross-site scripting (XSS) vulnerability gewarnt. In der aktuellen Version 1.31 von S9Y taucht das Problem mit diesem Plugin aber offenbar nicht mehr auf. Man sollte daher, wenn man es nutzen möchte, auf die aktuelle Version updaten.

Um die technischen Fragen wie Server, Datenbank, Installation und kleinere programmatische Anpassungen kümmere ich mich nicht, das übersteigt meine Fähigkeiten. Hier bin ich auf die Hilfe eines freundlichen Menschen angewiesen. Seine Hilfsbereitschaft möchte ich nicht überbeanspruchen. Der Verzicht auf dieses Plugin fällt aber nicht schwer. Im Backend sehe ich immer noch, woher die Besucher kommen - wenn sie nicht auch tricksen. Aber ich frage mich, ob hier im Backend, über ein anderes Plugin, welches diese Statistik ermöglicht, diese Sicherheitslücke noch besteht. Bald wird die S9Y-Version 1.4 freigegeben. Dann soll auch mein Blog wieder auf den aktuellen Stand gebracht werden.

Komisch ist auch, was manchmal in dem Klotz des Plugins "Letzte Google Suche" erscheint. Das hat mein Freund auch mal testweise missbraucht. Deswegen habe ich das gerade auf nur einen Eintrag zurückgestellt. Beide Plugins sind für mich praktisch, weil ich sofort beim Aufruf sehe, ob ich Besuch von Lesern hatte und was sie interessierte. Ich möchte ja auch ein paar Erfolgserlebnisse, Rückmeldungen haben, damit es Spaß macht. Hab´ich mich vielleicht gefreut, als ich die ersten Top-Ten-Platzierungen bei Suchanfragen über Google herausfand! Ebenso über die ersten Kommentare. Auch befürworte ich eine gewisse Transparenz für meine Leser. Allerdings mag sich ein Leser wundern, wenn er sieht, dass seine Suchbegriffe auf meiner Seitenleiste erscheinen. Dass der Einsatz dieser Plugins nicht für jeden hinsichtlich Datenschutz unbedenklich ist, kann ich mir gut vorstellen. Ständig gibt es ein Abwägen über Nutzen und Risiken bestimmter Funktionen. Da sind noch einige Entscheidungen von mir zu treffen. Ich bitte bei den erfahrenen Bloggern um etwas Nachsicht.

Gefreut hat mich gestern, als ich herausfand, dass mein Blog auf einem der besten Blogs zu osteuropäischen Themen, Krusenstern von Jürg Vollmer positiv erwähnt worden ist. Danke!

Es gibt weitere Problemchen, die von meiner Zeit zum Schreiben abgehen. Noch immer nicht ist es mir gelungen, das Easy Podcast-Plugin zu integrieren. Ich wollte schon zu einem Artikel im Oktober eine Audiodatei anbieten, hoffe, dass ich bald auch hier eine Lösungshilfe über das S9Y-Forum erhalte.

Dann stört mich noch dieser englische Text am unteren Ende eines jeden Artikels: "this entry was posted by" und "You can leave a response". Serendipity ist international, da schreiben auch Ausländer Plugins, die noch eingedeutscht werden müssen. Aber bei anderen deutschen Blogs habe ich diese Worte schon mal in deutsch gesehen. Ich weiß nur nicht, wie ich da herankomme, um selbst die Übersetzung vorzunehmen. Ein Blogger hat mich dazu angesprochen und angeboten, solchen englischen Texte zu übersetzen. Englisch beherrsche ich schon, nur keine Programmiersprache. Vielleicht finde ich ja bald Russophile, die Interesse am Mitmachen bei mir haben :-)

Das starre Design schränkt mich auch ein. Da hatte ich schon auch Probleme mit der Darstellung beim Einbauen von Tabellen. Nächstes Jahr ist ein neues, geschmeidigeres Design fällig. Mein persönlicher Wunsch zum neuen Jahr ...

Soweit mal meine kleine Rechtfertigung dafür, warum ich nicht öfter blogge, siehe schon mein Eintrag von vor vier Wochen.

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