Berührende, seltsame und komische Begegnungen auf meinen Reisen in Russland hatte ich hin und wieder, die an sich schnell wieder vergessen werden könnten. Aber ich habe einige dieser Begegnungen im Tagebuch festgehalten. Weitere Facetten des Landes.
Bei jeder jener Begegnungen war ich ohne Reisegruppe, ohne einen Freund oder Bekannten, auf mich gestellt.
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An diesem verlassen wirkenden Schwarzmeerufer an einem trüben Regentag hatte ich eine außerordentlich herzliche Begegnung, der Einladungen auf dem Fuße folgten ...
Schwarzer Sand am Schwarzen Meer. Blick in Richtung Kap Konstantin. Dahinter beginnt die Imeretinskaja Bucht und danach Abchasien.
Ich versprach Ihnen, dass wir unseren Rundgang durch Sotschi bald fortsetzen werden. Es dauerte doch etwas länger. Heute ist es soweit. Sotschi feiert gerade seinen 101. Geburtstag - nach der Behauptung von Andrej Ballin in einem Artikel auf Russland Aktuell am 16. Juni 2009. Verwechselt wurde der 100. Stadtgeburtstag aber nur mit dem Jahrestag der Eröffnung des ersten Hotelkomplexes am 14. Juni 1909, der "Kaukasischen Riviera". Ich habe die Ruine des ehemaligen Luxushotels fotografiert. Sie gehörte schon zu unserem ersten Rundgang durch Sotschi.
Cafe Wody Lagidse an der Promenade oberhalb des Ufers
Heute fand ich eine Meldung, die zu ein paar Postings von mir passt. Auf der Website der Verbraucherzentrale der Tatarischen Republik Potrebitel.ru kann man eine Meldung vom 31. Oktober 2009 lesen, wonach sie einen Erfolg für Passagiere am Kasaner Busbahnhof erreicht hat.
Ich übersetze im folgenden diese Meldung und anschließend stelle ich den Zusammenhang zu meinen Postings über Toilettennutzung in Russland und die Bahnhöfe in Kasan her.
Die Glaskuppel im unterirdischen Einkaufszentrum Ochotnuj Rjad mit einem Mosaik von der Erde
Teil 2: Von Moskau Roter Platz nach Sotschi Zentrum
Ich aber laufe die mir beschriebene Strecke zum Buchhaus, um die Haltestelle
und den richtigen Bus nicht suchen zu müssen. Für eine Strecke von einer Station
steige ich nie in den Bus, es sei denn er kommt gerade und ich habe sowieso
schon einen gültigen Fahrausweis. - Das ist anstrengend auf dem Bürgersteig mit
seinen vielen Betonrissen. Einen Trolly kann man hier nicht gut hinter sich herziehen.
Da, wo der Gehweg aus Mosaiksteinen besteht, rattert mein Koffer laut und
manchmal schleift es. - Angekommen!
Torgowui Dom Knigi www.moscowbooks.ru Uliza Twerskaja
8 Geöffnet: 10.00 Uhr bis 01.00 Uhr. Tel. für Käufer: 229-6483, 797-8717
Straßensuche
Es ist sehr voll im Buchhaus, die Gänge sehr eng und die Kunden dick
angezogen; und ich mit meinem großen Rucksack und großen Hartschalenkoffer und
der prallen Notebooktasche über einer Schulter und unterm Arm kämpfe mich durch
zur Kartenabteilung.
Mir helfen zwei angestellte Mädchen beim Suchen, sehr engagiert. Denn diese
Straße Tukhatschenskogo (so wird sie englisch geschrieben) steht in vielen
Plänen gar nicht drin. Schließlich findet das eine Mädchen die Straße aber doch
noch in einem Plan. Die Straße heißt vollständig
Marschall-Tuchatschenskogo-Uliza und befindet sich in der Nähe der Marschall
Jukow-Uliza. (Den Marschal Jukow kenne ich noch.). Dann hilft mir die eine auch
noch herauszufinden, wie ich mit Nahverkehrsmitteln dorthin komme. Metrostation
Puschkinskaja, das ist nicht weit auf der Twerskaja, dann bis Tu… Dann den
Trolleybus Nr. 59. Das nennt man aktiven Buchverkauf. Die Karte, auf der man das sieht, nehme ich mit, ein
kleines Heft zum Nahverkehr, wie ich es auch in Pieter kaufte, nur etwas größer.
Außerdem kaufe ich eine Karte von Sotschi (Maßstab 1:500.000 und 1:100.000).
(Zuschlagen, wenn man die Gelegenheit hat!) Ich bin bei der Vorbereitung auf
diese Reise schon auf Kopien aus dieser Karte im Internet gestoßen. Und einen
Plan von Pjatigorsk, wo ich während dieser Reise noch hin will, nehme ich auch
gleich mit. Kostet zusammen 328 Rubel (10 EUR).
Dann mache ich mich auf den Weg. Klar, ob ich sie finde, ist sehr vage. Dass
sie in einem eigenen Haus wohnt, doch wenig wahrscheinlich. Ich könnte auch
gleich zu einem Internetcafe und mir meine Zugverbindung heraussuchen. Aber was
soll´s: die Zeit, es zu versuchen, habe ich. - So schnell gebe ich nicht auf.
Von schiefgegangenen Verabredungen in St. Petersburg kann ich ein Lied singen.
Ich möchte russische Menschen auf meiner Reise kennen lernen. Nadja macht einen
interessanten Eindruck.
Aber da ist auch noch die Verabredung aus Deutschland, mich in Moskau mit
Vlad aus Köln zu treffen. Er wollte mich heute anrufen. Geht aber jetzt nicht.
Auch ihm gab ich meine Megafon-Nr. von voriges Jahr.
Einstieg in den Trolleybus. Was mir als Hindernis auffällt, ist die Sperre
neben dem Fahrerhaus im Bus. Man muss vorne einsteigen (wie auch in Berliner
Bussen). Da ist die Treppe und mein großer Koffer. Stelle ihn drinnen ab und
kaufe die Karte bei einer jungen Fahrerin. Aber hinter mir drängelt sich eine
Person vorbei. Ich habe einen Rucksack auf dem Rücken, dann diese Sperre wie in
der Metro! Es braucht eine Zeit, bis diese ungeduldige Person vorbei ist. Das
ganze hat nur aufgehalten! Der Fahrpreis ist genauso hoch wie für die Metro: 15
Rubel (Heute liegt der Metropreis bei 25 Rubel.).
Meine Reisebeschreibungen mit der Ostseefähre nach St. Petersburg und der Bus-Fernreise nach Südrussland sind mit am beliebtesten. Hier folgt wieder mal ein Erfahrungsbericht, für den ich auf mein Reise-Tagebuch zurückgriff. Vor wenige Jahren reiste ich von Berlin über Moskau nach Sotschi. Zunächst Flug mit Germanwings nach Domodedowo, später weiter mit der Russischen Bahn. Auch nutzte ich einen städtischen Linienbus, die Metro und einein Audi als Schwarztaxi.
Diese Reise hat sich als Individualreise voll gelohnt. Sie war voller interessanter Begegnungen.
Ich erzähle über diese Reise in zwei Teilen. Wissen Sie, wie
vielen Menschen ich innerhalb der ersten beiden Tagen in Russland begegnet war,
bis mich mein Gastgeber in Sotschi am Bahnsteig schließlich in Empfang nahm? Es waren etwa
18.