Ab sofort hier buchbar: 2012 wird es eine 9-tätige und eine 10-tätige geführte Radtour durch Karelien (jeweils plus Anreisetag und Nacht) geben. Sie können dabei die flächenmäßig größten Seen Europas besuchen, nämlich den Ladogasee und den Onegasee, einschließlich der bekannten Inseln Kiji (engl.: Kizhi) und Walaam (engl.: Valaam).
Gehören Sie zu den sportlichen Touren-Sammlern, denen auf ihrer Wunschliste noch ein paar Flecken in Osteuropa fehlen? In Russland?
Diese Gruppenfahrt ist ein Novum. Ost Impuls bietet Reiseradlern erstmals die Gelegenheit, sich organisiert durch einen Veranstalter Karelien zu erfahren. Sie können zu den Ersten deutschen oder österreichischen oder schweizer Radlern gehören! Rad gefahren wird an fünf bzw. sechs Tagen.
Karelien
Eine Landschaft, die reichlich ausgestattet ist mit offener Tundra, mit Hügeln und Bergen, unzähligen Seen und reichlich Kiefern- und Birkenwald. Es gibt mehr als 27.000 Flüsse und 60.000 Seen, darunter die beiden größten in Europa. Kein Reisender sollte die Gegend verlassen, ohne wenigstens einmal eine der bezaubernden Inseln besucht zu haben. "Walaam, Kiji und die Solowetski-Inseln formen eine dreigestirnige Konstellation der Ruhe, wunderbarer Architektur und religiöser Geschichte." (Loneley Planet, Russia, Belarus, 3. Aufl., 2003). Insgesamt sind in Karelien mehr als 4.000 historische, kulturelle und Naturdenkmäler registriert, darunter auch Weltkulturerbschaften, die auf dieser Reise besucht werden.
Reisedetails
Preise und Zeiten für die Karelien-Radtouren
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Wir bieten diese Reise im Sommer 2012 zweimal an. Die Preise gelten bis zum 31.12.2012. Die Preise ab 1.1.2012 wurden vom Veranstalter noch nicht bekannt gegeben.
Tour 1) Vom 18. Juni bis 28. Juni 2012: Abenteuer-Tour "Weiße Nächte" - 1.700 € pro Person
(Start in Moskau, Ziel in St. Petersburg)
Tour 2) Vom 24. Juli bis 2. August 2012: Abenteuer-Tour - 1.600 € pro Person
(Start und Ziel in St. Petersburg)
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Gruppengröße
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Teilnehmerzahl: mindestens 6 Teilnehmer, höchstens 20 Teilnehmer.
Der Tour-Preis kann sich infolge von Kursschwankungen ändern.
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Hintergrund, Motivationen
Die Route für diese Radreise wurde im Sommer 2011 durch Moskauer Radenthusiasten, die erfahren beim Organisieren von Rad-Gruppenreisen sind, gesucht und bestimmt. Man kann daher sagen, dass sie noch den Charakter einer Safari hat (Was ist eine Safari?).
Allerdings macht es doch einen Unterschied, hier mitzufahren, als allein auf eigenen Faust durch Karelien zu fahren. Eine Individualreise ist mit besonderen Problemen behaftet. Ziel von Ost Impuls ist es aber, das Reisen im Allgemeinen und in Russland im Besonderen leichter zu machen, damit Individualisten es auch genießen können und sich nicht zuviel quälen und Zeit verlieren müssen.
Probleme sind die Sprachbarriere, die Suche nach geeigneten Campingplätzen oder festen Unterkünften, die Orientierung, das Fahren auf geeignetem Untergrund (die passenden Straßen nicht zu kennen), Ungenauigkeit des Kartenmaterials, fehlendes Mobilfunknetz, Möglichkeiten zur Körperpflege, insbesondere Duschen. Große wilde Tiere gibt es hier auch.
Deswegen ist es vereinbar mit dem Ost-Impuls-Philosophie vom Reisen durch Russland, hier diese Fahrradreise als Gruppenreise in Zusammenarbeit mit dem Russischen Fahrradtourenklub anzubieten.
Die Route
Die Reise beginnt in der Metropole mit einer Führung im Zentrum (entweder Moskau oder St. Petersburg). Dann folgt die Bahnreise nach Karelien. Die Teilnehmer sind dafür von den Fahrrädern befreit, denn diese werden mit einem Veranstalter-LKW extra transportiert. Auch beim Besuch des Onegasees mit dem Weltkulturerbe Kiji bewegt sich die Gruppe ohne die Fahrräder.
Der Radfahrteil beginnt Hauptstadt Kareliens, Petrosawodsk (gegründet 1703) und endet in Sortowala im Nordwesten des Ladogasees. Unterwegs werden Sie Gelegenheiten haben, die Banja kennen zu lernen. Ganz ohne Schotterstraße geht es nicht. Zirka 60 Kilometer auf der einen Tour und 20 Kilometer über Schotter auf der anderen Tour sind unumgänglich. Daher wird empfohlen, wenn Sie Ihr Fahrrad mitbringen, dann mit nicht zu schmalen Reifen.
Karelientour 1: Juni 2012 - der genaue Ablaufplan nach Tagen
| Tag |
Route |
Programm |
Radfahrkilometer |
Unterkunft |
| 0 |
Moskau |
Ankunft |
- |
Hotel |
| 1 |
Moskau - Petrosawodsk |
Stadtführung. Zugfahrt |
- |
Zug |
| 2 |
Petrosawodsk - Sopokha |
Stadtführung in Petrosawodsk. Bootsfahrt zur Insel Kiji. Besichtigung. Onegasee, Sandalsee. Busfahrt nach Sopokha |
- |
Lager |
| 3 |
Sopokha - Konch-Osero |
Kiwatsch-Wasserfälle. Optional: Spa Ressort "Marzialnye Wody" (Kurort)
|
55 |
Lager |
| 4 |
Konch-Osero - Siam-Osero |
- |
90 |
Lager |
| 5 |
Siam-Osero - Tulm-Osero |
Folklore-Programm |
85 (davon 20 auf Schotter) |
Kabinen |
| 6 |
Tulm-Osero - Salmi |
- |
90 (davon 40 auf Schotter) |
Kabinen |
| 7 |
Salmi - Impilakhti |
- |
75 |
Kabinen |
| 8 |
Impilakhti - Sortawala |
Marmorsteinbruch Ruskeala |
90 |
Hotel |
| 9 |
Sortawala - Walaam - St. Petersburg |
Bootsfahrt zum Inselkloster Walaam. Abschieds-Abendessen |
- |
Hostel oder Hotel |
| 10 |
St. Petersburg |
Stadtrundgang im Zentrum. Abreise |
- |
(optional) |
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gesamt: 486 km |
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Änderungen vorbehalten.
Liste der Sehenswürdigkeiten auf der Tour
Kiji
Auf der Insel Kiji befindet sich das Freilichtmuseum für Geschichte, Architektur und Ethnografie.
Das Museum ist 1966 gegründet worden. Einige Bauten hier sind Originale, andere wurden von anderen Orten in Karelien hierher gebracht und wiedererrichtet. Das Museum beherbergt 80 Denkmäler der traditionellen Architektur, Haushaltsgegenstände und Ikonen, die in drei Jahrhunderten in russischen und karelischen Dörfern geschaffen wurden. Seit 1990 ist die Insel Kiji im Onegasee in der Liste des Weltkulturerbes. 1993 wurde Kiji auf die Liste des russischen Kulturerbes gesetzt.
Marzialnye Wody
Diese Siedlung gilt als erster russische Kurort. Zar Peter I. hat ihn gegründet. 2003 wurde hier das karelische Zentrum für die Rehabilitation von Behinderten eröffnet. Ein individueller Besuch des Spa-Centers ist möglich (gehört nicht zum Tourenprogramm). Hier befinden sich neben typischen sanatorischen Einrichtungen und Behandlungen eine Post, eine Apotheke, Souvenirläden. Natürlich gibt es auch Ärzte. Hier geht es zur (nur) russischsprachigen Website von Marizalnye Wody.
Kiwatsch-Wasserfälle
Diese Wasserfälle sind nicht besonders hoch, aber es ist hier auch keine Mittelgebirgslandschaft. Das Wasser der Suna fließt über Kaskaden. Zur Bekanntheit verhalf ihnen das Poem von Gawril Derschawin "Wasserfall" (1794). Einst ließ Zar Alexander II hierher eine Straße bauen. In den 30er Jahren bauten die Sowjets in der Nähe ein Wasserkraftwerk, wodurch die Wasserfälle an Imposanz verloren. Die Wasserfälle befinden sich im Kiwatsch-Nationalpark.
Marmorsteinbruch von Ruskeala
Ruskeala befindet sich nahe der russisch-finnischen Grenze, nördlich von Sortawala. In Ruskeala befindet sich ein Marmorsteinbruch, der mit Grundwasser gefüllt ist, das herrlich smaragdgrün schimmert, nur schwer mit Foto einzufangen. Das Wasser ist bis zu 18 Meter Tiefe klar. Man kann hier mit einem Kahn fahren, auch in eine vom Menschen geschaffene Höhle. Besonderen Reiz hat die Höhle im Winter, wenn man auf dem Eis hineingehen kann.
Der Marmor wurde für die Schlösser und Kirchen in St. Petersburg geschlagen. Zu den Gebäuden, für die der Marmor von hier verbaut wurde, gehören der Marmorpalast, das Michaels-Schloss, die Isaaks-Kathedrale und die Kasaner Kathedrale sowie einige Metrostationen.
Sortawala
Das Gebiet bei Sortawala tauchte zuerst 1468 in schwedischen Annalen auf, um 1500 erstmalig in russischen Dokumenten. Der Ort ist von Schweden besiedelt worden. Die Gründung der Stadt geht auf das Jahr 1632 zurück. 1721 gelangte die Stadt zusammen mit finnischen Gebieten an das Russische Reich. Das Gebiet wurde bekannt für seine Marmor- und Granitvorkommen. Die Stadt ist Ausgangspunkt der Exkursion auf die Insel Walaam. Hier endet auch der Radfahrteil der Tour.
Insel Walaam
Das Archipel Walaam erstreckt sich über 50 Inseln mit einer Gesamtfläche von 36 Quadratkilometern. Drei Viertel dieser Fläche macht allein die waldreiche Hauptinsel Walaam aus. Hier [...NEXT]